Claudia Kudlinski

 

Studium der Germanistik und Anglistik an den Universitäten Göttingen und Hannover, Studium der visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel, mit Abschluss „Master of Fine Arts“. Aufbau der internen Kommunikation für die ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, Ausstattung der Mitarbeiter als Markenbotschafter mit moderner Unternehmensbekleidung und Stärkung der Arbeitgebermarke der ÜSTRA. Auszeichnung mit dem Deutschen PR-Preis „Goldene Brücke“ in Silber 2002, Red Dot Design Award 2007, Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009,  HR-Excellence Award 2015, erfolgreiche Teilnahme am Econ Award 2016. Partnerin von „WENN+ABER agentur für kommunikation gmbh“ und Gründerin von „Ladies, Wine & Design Hannover“. 

Wie arbeitet es sich im Stadtteil Hainholz?
Hier in der Kornbrennerei treffen unverbrauchte Kunst, Design und Kultur auf die Vielfalt der BewohnerInnen des Industrie-Stadtteils. Hainholz Bronx – wir bilden den Schmelztiegel für Kreativität, aus dem Neues entsteht. Hannover ist dabei so britisch korrekt, langweilig und gelassen, dass es inspirierend ist. Hier lässt es sich hübsch leben und arbeiten.

Was geht dir beim Arbeiten durch den Kopf und wann ist ein Bild fertig für dich?
Wenn ich bei der Arbeit so richtig ins Fliegen komme, fliegen auch die Gedanken ohne sich festzusetzen. Ein Bild ist fertig, wenn alle Farben und Formen stimmig sind, eine Beziehung eingehen und mich zum Tanz einladen.

Wenn du dir ältere Bilder von dir anschaust, gibt es Dinge, die du wieder aufgreifen möchtest?
Nachdem ich ein Bild abgeschlossen habe, ist es für mich erledigt. Ich schaue nach vorne zum nächsten Motiv und Tanz.

Was kommt auf die Leinwand?
Ich male das, was mich anzieht, berührt, begeistert und abstößt. Diese Beziehung und Kommunikation setze ich in Worten und Bildern in Szene, nicht nur auf die Leinwand.

Seit wann malst du?
Seit ich einen Pinsel halten kann. Den verschulten Kunstunterricht habe ich mit wohl geordnetem Beamtenmikado gehasst. Obwohl meine Großmutter mir riet, bitte keine brotlose Kunst zu studieren, habe ich es getan und tue es weiter. Es geht nicht ohne. Ich male, also bin ich.

Besucht mich gerne hier und auch bei Instagram, unter art.music.live oder im WENN+ABER Newsblog.